Wer lebt im Kloster Mariazell Wurmsbach?

Lernen Sie uns mit unsern Schwestern-Porträts näher kennen!

Unsere Gemeinschaft besteht momentan aus zwölf Schwestern, darunter eine Novizin.

Sr. M. Monika Thumm, Äbtissin seit 2000, *05.12.1952, Profess 1985

Mutter Monika vereint in ihrer Person viele verschiedene Aufgaben und trägt grosse Verantwortung. In erster Linie ist sie für uns Schwestern Mutter, die uns in unseren Anliegen zuhört, uns auf dem je eigenen Weg unterstützt und unsere Sehnsucht nach Gott stärkt. Ihre geistlichen Impulse sind alltagsbezogen und tief und fordern uns heraus.

Dann ist sie die erste Ansprechperson unseres Klosters und hat dadurch viele Anfragen und Aufgaben von aussen zu erfüllen. Sie wirkt auch im Noviziatsteam und ist eine begnadete Künstlerin. Als Komponistin schenkt sie uns immer wieder Gesänge, die wir in unserem Chorgebet täglich singen. Auf unserer neu erschienenen CD sind einige ihrer Werke zu hören. Sr. Monika ist auch die Fotografin der wunderschönen Karten mit Bäumen, Blumen, Schmetterlingen … in unserer Boutique Bernard. 

"Mitten im Alltag gibt es Momente, die mich beflügeln: Das wöchentliche Wandern durch unser Waldreservat, das Komponieren neuer Musik für unsere Gottesdienste, das gemeinsame Singen – aber auch das immer neue Graben in die Tiefe, auf der Suche nach dem kostbaren Schatz – allein oder miteinander."

 


Sr. Rebekka Bühlmann, Priorin, *03.03.1975, Profess 1997

Sr. Rebekka unterstützt als Priorin (Stellvertreterin der Äbtissin) Mutter Monika in ihrem Amt und ist mitverantwortlich im Noviziatsteam. Sie kümmert sich zudem um die Klosterverwaltung und sorgt dafür, dass "die Zahlen stimmen".

Den Ausgleich zu den Zahlen findet sie vor allem bei unseren Schafen und Zwergziegen im Klostergarten und in der Musik. Als Kantorin gestaltet sie unser Chorgebet mit. Sie kocht und bäckt sehr gut und malt gerne. Haben Sie ihre Weinkonfitüre schon probiert? Die Boutique Bernard lädt Sie dazu ein. Aus Luzern stammend, ist sie eine ehemalige Wurmsbacher-Schülerin, wie auch Sr. Imelda, Sr. Clara, Sr. Luzia, Sr. Ruth und Sr. Andrea.

"Ich geniesse die Abende, an denen ich mich kreativ mit Malen, Singen und Werken beschäftigen kann. Gemeinsames Spielen in der Gemeinschaft – ich bin zum Beispiel eine blutjunge Anfängerin im Jassen – macht Spass! Glaubens-Gespräche mit allen Mitschwestern bereichern mich."

 

 

 

Sr. M. Luzia Wittenweg, Subpriorin, *07.10.1942, Profess 1967

Ihre vielen Aufgabenbereiche lassen sich unter einem Wort zusammenfassen: Pflege. Als Krankenschwester pflegt sie die kranken und betagten Mitschwestern, als Imkerin die Bienenvölker, als Schneiderin unsere Ordenskleider und schliesslich hat sie noch die Wäschepflege inne.

Als Subpriorin unterstützt sie unser Zusammensein in der Klosterfamilie und engagiert sich so für eine offene, lebensfrohe Atmosphäre in unserer Gemeinschaft. Ihre Bodenständigkeit und ihr trockener Solothurner-Humor bereichern unsere Gemeinschaft ungemein. - Kürzlich konnte sie mit einer grossen Festgemeinschaft ihr Goldenes Professjubiläum feiern.

 

 

 

 

 

 

Sr. M. Imelda Bischof, *18.10.1918, Profess 1943

Etwas langsamer als früher und doch «jung» ist unsere Seniorin mit ihrem Rollator im und rund ums Kloster unterwegs. Im Sommer steht meistens ein Ausflug an das Ufer des Obersees auf ihrem Tagesprogramm. Früher war sie jahrzehntelang als Lehrerin und danach als Gärtnerin tätig. Leider kann sie seit einem Hörsturz nicht mehr gut hören, singen und musizieren.

Am Nachmittag geht sie gerne in die Klosterkirche oder zu ihren zahlreichen Besucher/-innen ins Gästehaus. Dann sieht man sie auch beim Bügeln unserer Stoffservietten im Nähzimmer – und das mit 99 Jahren!

 

 

 

 

 

Sr. M. Clara Romer, Äbtissin 1970-2000, *05.08.1925, Profess 1944

Mutter Clara hat in ihrem Leben und während dreissig Jahren als Äbtissin sehr viel gearbeitet und wesentliche Impulse für eine zeitgemässe Erneuerung des Ordenslebens eingebracht. Nun nimmt sie es gemütlicher. Sie geniesst ihr Zimmer mit Seesicht, strickt viel, setzt Puzzles zusammen und nimmt regen Anteil am Geschehen der Gemeinschaft und der weiten Welt.

Wir schätzen besonders ihr offenes Ohr und ihr weites Herz. Als mütterliche Frau ist sie uns ein Vorbild für Herzlichkeit. Sie zeigt mit ihrem sprichwörtlichen Schalk und ihrer Dankbarkeit, dass das Altwerden trotz mancherlei Gebresten schön sein kann.

 

 

 

 

 

Sr. M. Assumpta Emmenegger, *21.05.1936, Profess 1956

Sr. Assumpta betreute lange Zeit die Klosterküche und bereitete das Zmorge und teilweise das Znacht zu. Nun kann sie etwas "leiser treten" und ist oft bei Sr. Clara.

Die Katzen im Garten erhalten noch heute von ihr ihren Schmaus und freuen sich über den nachmittäglichen Besuch. In den Ferien reist Sr. Assumpta gerne in ihre Heimat, ins Entlebuch. Sie freute sich riesig auf ihr Geschenk zum 80. Geburtstag: ihren ersten Flug – und dies noch an einen ganz speziellen Ort, nämlich nach Lourdes.
Mit grosser innerer Freude erzählt sich uns danach von den vielen eindrücklichen Momenten am bekannten Pilgerort in Frankreich.

 

 

 

 

 

Sr. M. Madeleine Federspiel, *13.02.1953, Profess 1975

Sie empfängt und verwöhnt als "Hausmutter" unsere Gäste im Lichthof. Zudem amtet sie als "Haupt-Telefonistin", erledigt Administratives und erfüllt viele kleine Dienste im Kloster und Lichthof und als Sekretärin in der Impulsschule.

Sr. Madeleine ist zudem zeitweise als "Nachteule" im Internat tätig und zaubert im Festkomitee des Klosters immer wieder phantasievolle Geburtstags- und Namenstags-Überraschungen für unsere Gemeinschaft. Die blumigen Schilderungen ihrer Ferienerlebnisse (in Briefform) sind unvergesslich. Und wenn Sie Ideen für Wanderungen im Bündnerland benötigen, ist Sr. Madeleine Ihre erste Adresse … 

"Für mich ist es jedes Jahr eine grosse Freude, wenn ich meinen Mitschwestern im November den vollständig ausgefüllten Datenplan unserer sehr engagierten Priester vorlegen darf. Gerne engagiere ich mich auch im Festkomitee, wo wir durch witzige Ideen die Festtagskinder überraschen. Velofahren am freien Nachmittag ist eines meiner Highlights."

 

 

Sr. M. Ruth Helbling, *02.11.1953, Profess 1978

Sr. Ruth ist unsere passionierte Gärtnerin. Sie pflegt die Blumen und Kräuter im Klostergarten und stellt den Kloster-Tee und die Wallwurzsalbe für die Boutique Bernard her. Auch der Schmuck in der Klosterkirche, in Kloster und Schule gehört zu ihrem Aufgabenbereich. Da erleben wir Sr. Ruth immer wieder als Künstlerin. Ihre Blumengestecke und Bouquets sind wahre Symphonien!

Bei Festen zeigt sie oft ihre schauspielerischen Fähigkeiten und verblüfft uns in zahlreichen Rollen. Sie besitzt zudem ein phänomenales Erinnerungsvermögen und war schon als Baby im Kloster … gemeinsam mit ihren acht Brüdern. Denn sie verbrachte ihre Kindheit nur einige hundert Meter vom Kloster entfernt im Auhof.

"Im Garten erlebe ich viel Schönes: Die Hülle springt auf. Die Mohnblüte entfaltet sich. Unzählig viele Blüten. Das Rot leuchtet im Morgenlicht. – Die Amsel singt. Die Bienen berauschen sich in den Blütenkelchen. Es begegnen mir kleinere und grössere Wunder, die mich froh und dankbar machen."

 

 

 

Sr. M. Andrea Fux, *27.03.1966, Profess 1991

Sr. Andrea ist unsere Allrounderin und organisiert gerne. Sowohl im Kloster als auch in der Schule verbreitet sie Lebensfreude und ist voller Energie. Als Schulleiterin trägt sie die Verantwortung für unsere Schülerinnen, Lehrpersonen und die weiteren Angestellten in Schule und Internat. Sie unterrichtet Berufs- und Menschenkunde, leitet den Schulchor und ist auch im Internat eine wichtige Ansprechperson.

Sie führt viele Gespräche mit Schülerinnen und Eltern. Zudem unterstützt und verschönert sie die Liturgie im Kloster als Kantorin und Musikerin. Welche Instrumente spielt sie? Neben Cello und Klavier vor allem die "Stimmbänder".

"Viele Perlen wecken in mir die Lust am Leben: die sinnmachende Arbeit mit unseren jungen Frauen, das Singen und Musizieren im Kloster, das Spielen mit unseren Hunden … Diese Lebenslust gebe ich gerne weiter. Sie glänzt in meinen Alltag. Ich fühle mich reich beschenkt, dankbar und glücklich."

 

 

 

Sr. Maria Magdalena Dirks, *06.06.1951, Profess 1983

War sie früher noch vermehrt in der Musik engagiert, besorgt sie heute hauptsächlich die Sakristei. Dann trifft man sie bei Sr. Luzia im Nähzimmer oder sie amtet als Telefonistin. Zwischendurch stellt sie für die Boutique Bernard schöne und mit passenden Symbolen gestaltete Tauf-, Firm- und Osterkerzen her. 

Durch zahlreiche Kontakte ist sie beinahe mit dem ganzen Zisterzienserorden verbunden und kennt sich in Ordensangelegenheiten bestens aus. Aus Münster (D) stammend, ist sie nun eingebürgert und hat im Hui gelernt, wie man bzw. frau wählt und abstimmt.

"Meine Perlen sind unter anderem: der Ausblick aus meinem Zimmer in die Glarner-Bergwelt, die Begegnungen mit unseren Schülerinnen und deren Eltern, der interessante Austausch über verschiedenste Themen in unserer Klostergemeinschaft."

 

 

 

Sr. Marianne-Franziska Imhasly, *06.09.1958, Profess 1988

Ihr Kennzeichen ist ihre Begeisterung für die Geschichte. Als promovierte Historikerin unterrichtet sie in der Schule Deutsch und Geschichte, arbeitet im Klosterarchiv und schreibt die Klosterchronik. Sie erteilt auch den Firmunterricht und setzt sich unter vielem anderen als «UHU» in der Abendbetreuung ein. Wer ein spannendes Bibliotheksbuch sucht, ist bei ihr genau richtig.

Bei Klosterführungen führt sie die Gäste in alte Wurmsbacher Zeiten zurück und erzählt auch vom Heute. Im Noviziatsteam führt sie unsere Kloster-Jugend unter anderem in die Kirchen- und Ordensgeschichte ein. Ihr Walliser-Dialekt erweitert die "Dialektlandschaft" unserer Gemeinschaft. 

"Ich liebe unseren wunderschönen Klostergarten zum Stille-Werden und Inne-Halten. Ich liebe unsere Gemeinschaft mit der uns eigenen Lebendigkeit und Energie. Ich liebe unser Singen und Beten in unserer schlichten Klosterkirche, wo wir Gott erwarten an jedem Tag."

 

 

 

Sr. Sara Kissling, *09.11.1977, Einkleidung 15.08.2017Sr. Sara Kissling


Sr. Sara, unsere Novizin, kommt aus dem Kanton Basel-Landschaft und ist sowohl Pflegefachfrau (bisher im Kinderspital Basel) als auch Musikpädagogin (Musikalische Grundschule). Während des ersten Klosterjahres als Kandidatin lernte sie unser Leben kennen und erhielt Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche unserer bunten Gemeinschaft.
 
Nun hat Sr. Sara ihr Noviziat begonnen, eine Zeit intensiver Ausbildung und der Einführung ins Klosterleben. Sie bereichert unter anderem unsere Gottesdienste, indem sie beim Musizieren mit ihrer Geige und ihrem Gesang kräftig mithilft.

Ein Teil ihrer Ausbildung geschieht gemeinsam mit anderen jungen, benedktinisch geprägten Ordensleuten. Sr. Sara nimmt an Wochen-Seminaren teil und reist dafür regelmässig nach Deutschland, Österreich oder in ein anderes Kloster in der Schweiz.

 

 

 

Sr. Gabriela Mosberger, *05.06.1985, Versprechen 2016

Sr. Gabriela, unsere Regular-Oblatin, ist momentan nicht im Kloster, sondern hat eine Auszeit.